U.V.C.O. Uganda e.V. - Zukunft für Straßenkinder und Waisen in Masaka info@uvco.de

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14.07.2021

Stellungnahme zu den Vorwürfen von Wolfgang Driesslein in den sozialen Medien

Unser ehemaliges Mitglied und Projektleiter für den Bau unserer Schule in Uganda hat sich heute über die sozialen Medien an die Öffentlichkeit gewandt.

In seinem Text benennt er Missstände, die es laut seinen Informationen bei unserer Partnerorganisation U.V.C.O. in Uganda/Masaka zu geben scheint, und die sicherlich viele unserer Paten, Förderer und Freunde, die das heute gelesen haben, aufgeschreckt und verunsichert haben.

Entgegen des in seinem Text vermittelten Eindrucks befassen wir vom Vorstand von U.V.C.O. Uganda e.V. uns bereits seit Wochen aktiv mit der Aufklärung dieser Situation, was Herrn Driesslein auch bekannt ist. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die uns hierzu vorliegenden Informationen (noch!) nicht öffentlich zu teilen, um unsere eingeleiteten Maßnahmen in Uganda nicht zu gefährden, und um weder unseren Paten noch unseren Kindern in Uganda in der jetzt durch Corona ohnehin schon belastenden Situation noch zusätzliche und möglicherweise unnötige Sorgen und Existenzängste zu bereiten.

Wir bereiten in diesen Stunden eine Information vor, die wir per direkter Kommunikation mit unseren Paten und Partnern austauschen werden, um unseren aktuellen Kenntnisstand zu teilen.

Wir agieren stets im Sinne unserer Kinder und Paten, und werden zu jedem Vorwurf uns gegenüber jederzeit offen und in direkter Kommunikation Stellung nehmen. Was die Beweggründe von Herrn Driesslein für die Veröffentlichung seines Textes zum jetzigen Zeitpunkt gewesen sein mochten, können wir dagegen nur vermuten.

Die Vorstandschaft



Corona Update 21.06.2021:

Aufgrund der massiv steigenden Infektionszahlen und Toten in Uganda entschied sich der Präsident für einen erneuten, kompletten Lockdown. Dieser wurde am 19.06.2021 nochmal für 42 Tage verlängert.

Die Impfbereitschaft in Uganda war vor diesem erneuten Anstieg sehr niedrig. Gründe dafür waren vermutlich die zuvor geringen Infektionszahlen und die unzureichenden Informationen über die zur Verfügung stehenden Corona Impfstoffe. Durch mangelndes Vertrauen in diese Impfung und die Angst an den Folgen der Impfung zu erkranken oder sogar zu sterben entschieden sich viele dagegen. Aktuell ist das große Problem die Impfmittelknappheit. Zuerst soll das Personal in den Kliniken, die alten und kranken Menschen, die Lehrer und die Angestellten der Regierung geimpft werden.

Momentan herrscht große Angst und Panik vor der weiteren Ausbreitung des Virus oder gar eine dramatische Entwicklung wie in Indien. Wir werden unsere Kinder mit deren Familien/Caretaker nicht im Stich lassen und so gut unterstützen wie es uns möglich ist! Die Lebensmittelpreise sind bereits angestiegen und dies bedeutet für viele Menschen in Uganda „Hungersnot“.



Corona Update

Schlechte Nachrichten aus Uganda, aufgrund steigender Corona Zahlen wurde ab dem 07.06.2021 für 42 Tage ein Lockdown angeordnet.

  • Alle Schulen sind demnach seit dem  7. Juni für 42 Tage geschlossen, deshalb mussten die Kinder wieder zu den Caretakern gebracht werden
  • Alle Lehrer müssen sich impfen lassen, bevor sie nach dem Lockdown wieder zur Schule gehen
  • Alle kommunalen Gebete, Kirchen, Moscheen etc. werden ebenfalls ausgesetzt
  • Auch alle öffentlichen Versammlungen werden ausgesetzt, außer Kabinettssitzungen
  • Agrarische Aktivitäten sind nicht betroffen. Fabriken, Baugewerbe, Einkaufszentren und Supermärkte können unter Einhaltung der SOPs weiter betrieben werden
  • Taxi-Parks und Märkte können unter Einhaltung der SOPs betrieben werden
  • Hochzeiten und Beerdigungen sind nur mit einer Höchstzahl von 20 Personen erlaubt
  • Mibuulo und Viehmärkte finden in den 42 Tagen nicht statt
  • Partys unter freiem Himmel sind verboten
  • Alle öffentlichen Verkehrsmittel von Distrikt zu Distrikt sind ab dem 10. Juni für 42 Tage gesperrt
  • Alle Transporte zwischen den Distrikten, z.B. von Kampala nach Masaka oder Mbarara, sind für 42 Tage ausgesetzt, außer für Lastwagen
  • Der öffentliche Verkehr in Kampala funktioniert noch unter Beobachtung


 

Herzlich Willkommen bei der Hilfsorganisation

U.V.C.O. Uganda e.V.


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Mit einem Schild. dass Straßenkinder aufgenommen werden, hat alles angefangen in Masaka/Uganda

Uplift Vulnerable Children and Orphans – street kids – kurz: U.V.C.O.

Übersetzung UVCO: „Unterstützung schutzbedürftiger Straßenkinder und Waisen“

 

Wer sind wir?

U.V.C.O. Uganda e.V. ist ein mildtätiger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Brunn/Oberpfalz. Wir, die aktiven Helfer in Deutschland, arbeiten alle ehrenamtlich und sehr eng mit der anerkannten Organisation U.V.C.O. in Uganda/Masaka zusammen. Diese ist offiziell als CBO (community based organizations) eingetragen,  dies ist vergleichbar mit einem gemeinnützigen Verein in Deutschland. In den letzten Jahren haben wir 272 Patenfamilien für 387 Straßenkinder und Waisen gefunden. Wir haben eine eigene Schule für diese bedürftigen Kinder gebaut, in der im Februar 2020 der Schulbetrieb aufgenommen werden konnte.

Was machen wir?

U.V.C.O. nimmt Straßenkinder und Waisen in Uganda/Masaka auf und sichert ihnen grundlegende Dinge wie Bildung, Gesundheit und Ernährung. Uganda ist eines der ärmsten Länder der Welt. 48% der Bevölkerung ist dabei unter 15 Jahre alt! Wir unterstützen 387 Kinder, die teils traumatisiert sind: durch den frühen Verlust ihrer Eltern, Armut, Hunger, Gewalt und teils sexuellen Übergriffen.
Wir geben diesen Kindern Schutz und Geborgenheit durch Unterbringung bei Pflegefamilien und im Internat an unserer Schule. In den Ferien dürfen unsere Kinder kostenlos Musikunterricht an der Musikschule IMLS nehmen. Dank der vielen großzügigen Spendern, Sponsoren und unseres Partners, der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP, konnten sich unser Kinder über den Schulstart an der eigenen Schule mit selbst aufgestellten Schulregeln, motivierten Lehrern und ohne Gewalt freuen. Dies ist in Uganda leider keine Selbstverständlichkeit!

Durch die Unterstützung von U.V.C.O. und den mittlerweile 272 Patenfamilien, Spendern und Sponsoren schenken wir diesen Mädchen und Jungen Stabilität, neue Perspektiven und eine Chance auf eine Zukunft!

Wie können Sie uns unterstützen?

  • Werden Sie Pate, die Kinder danken es Ihnen von ganzen Herzen
  • Auch Zweitpatenschaften sind möglich,  zu Zweit ein Kind glücklich machen, finanzielle Unterstützung teilen
  • Geldspenden, denn jeder Euro zählt
  • Werden Sie Mitglied bei U.V.C.O. und gestalten Sie die Zukunft unserer Kinder mit
  • Werben Sie für uns, helfen Sie uns aktiv bei Aktionen, Infoständen, Spendenläufen und Benefizkonzerten
  • Praktikanten / FSJ sind jederzeit willkommen
  • Unterstützen Sie unsere Schule mit Spenden für noch dringend benötigte Notwendigkeiten für den Schulalltag, auch über jede Hilfe vor Ort sind wir sehr dankbar.
 
Helfen Sie mit, jede Spende kommt zu 100% bei diesen Kindern an!!!!!
Jeder Euro hilft!
Herzlichen Dank im Namen aller Kinder und des gesamten U.V.C.O. Teams!

 


Das Waisenhaus U.V.C.O. liegt in Masaka – im Stadtteil Nyendo Kasana – in der Nähe des Victoriasees in Uganda / Afrika:

Masaka in der Nähe des Viktoriasees im Süden von Uganda

 


Begrifflichkeit „Straßenkinder“ siehe Wikipedia:

Straßenkinder im erweiterten Wortsinn sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die obdachlos, von zu Hause weggelaufen oder ohne Angehörige sind, also für sich selbst sorgen müssen. … Sie werden in der Moderne auch „arbeitende Kinder“ genannt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Straßenkind


Link zur internationalen Kinderrechtskonvention:

Alle Mitgliedsstaaten der UNO, außer den USA, ratifizierten die Konvention. Als völkerrechtliches Übereinkommen verpflichtet sie die Staaten, zum Schutz der Kinderrechte gesetzliche Maßnahmen zu treffen.

Quelle: https://www.unicef.ch/de/ueber-nicef/international/kinderrechtskonvention


Hintergrundbild „Hände im Licht“ mit freundlicher Genehmigung von Irma Streck Lichtmalerei Irma Streck